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"Any way the wind blows" - Studierende der IMD auf der re:publica 2022 in Berlin

Durch die Unterstützung der Fakultät konnten wir, Anabel Giesbert, Imke Lübben, Sven Schröder, Nicola Senn und Finn Tessmann, Studierende des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, vom 08. - 10. Juni ´22 die re:publica in Berlin besuchen.

Die re:publica ist eine jährlich stattfindende Konferenz rund um das Thema digitale Gesellschaft. Nachdem sie in den letzten zwei Jahren pandemiebedingt nur online stattgefunden hat, konnten dieses Jahr rund 21.000 Besucher:innen das Festival unter dem Motto „Any way the wind blows“ besuchen.

Am Mittwochvormittag wurde die re:publica feierlich eröffnet. Auf der Stage 1, der Hauptbühne der Messe, gaben die Gründer Tanja und Johnny Haeusler sowie Andreas Gebhard und Markus Beckedahl den Startschuss für die Konferenz, die nach zwei Jahren Aussetzen wieder stattfinden konnte. In unterschiedlichen Veranstaltungsformaten haben wir uns zahlreiche Vorträge und Diskussionen aus den Bereichen Gesellschaft, Technologie, Medien, Wirtschaft, NFTs und Politik angehört. Besonders im Gedächtnis geblieben sind uns unter anderem folgende Vorträge:

  • Luisa Neubauer: Let’s not fuck this up
  • Kristina Lunz & Luise Amtsberg: Nachgefragt: Was ist eigentlich feministische Außenpolitik?
  • Svea Eckert & Lena Kampf: Wie Instagram Essstörungen befeuert – Facebook Files in der Praxis
  • Timm Giesbers & Lea Brockmann: Sex matters! Ist Journalismus für die Generation Z schon Aktivismus?
  • Marcus Pfeil & Michael Anthony: Vertical 52 – Investigations from Space
  • Anastasia Papangelou: How poo connects humans to the universe
  • Maja Göpel, Andrea Vetter, Sara Schurmann: The Future is Degrowth
  • Katrin Eigendorf, Ina Ruck, Georg Restle: MONITOR-Forum: Journalist*innen im Ukraine Krieg - (Zu) nah dran?

Auch der Journalismus in Krisenzeiten wurde thematisiert. Im Rahmen einer äußerst interessanten und kontroversen Podiumsdiskussion sprachen und diskutierten Katrin Eigendorf (ZDF-Korrespondentin Ukraine), Ina Ruck (ARD-Korrespondentin Moskau) und Georg Restle (Redaktionsleiter Monitor WDR) über die Berichterstattung aus Krisengebieten. Dabei stand vor allem der Ukraine-Russland-Konflikt im Zentrum. Die Korrespondentinnen schilderten, wie schwierig es sei, stets neutral und lediglich Informationen und Fakten zu berichten, da ein Mensch zumindest immer ein wenig von seiner Subjektivität geprägt sei. Die Verantwortung, die berichterstattende Journalisten aus dem Ausland tragen, wurde in dieser Diskussion sehr deutlich.

Zum ersten Mal in der Geschichte der re:publica war auch ein Bundeskanzler vertreten. Olaf Scholz hielt einen kurzen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Digitalpolitik. Neben der Konferenz wurden auch die Abende in Berlin ausgiebig genutzt. Prof. Alexander Häntzschel, Studiengangsleiter Medien- und Kommunikationsmanagement, ergriff die Gelegenheit und zeigte uns, in welchen Vierteln, Restaurants und Kneipen er seine Studienzeit in Berlin verbracht hat. Auch eine nächtliche Tour mit E-Scooter inklusive Sightseeing gehörte zum Abendprogramm.

Hier nochmal einige Zahlen, Daten und Fakten zu unserer Reise zur re:publica:

  • 16. re:publica
  • Angebotene Sessions: 508
  • Speaker: 959
  • Fleischgerichte auf der Konferenz: 0
  • Studierende, die den Bundeskanzler gesehen haben: 2 von 5
  • Studierende, die das Badeschiff genutzt haben: 2 von 5
  • Stunden Schlaf pro Nacht: 5
  • Dekane als Tourguide: 1

Wir haben die Tage in Berlin sehr genossen und möchten uns erneut bei der Fakultät für die großzügige Unterstützung bedanken!

Dein Ansprechpartner
Janna von Greiffenstern

Pressereferentin

janna.vongreiffenstern@srh.de +49 6221 6799-934
Die Gruppe der Studierenden des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement auf der re:publica.
Mit Prof. Dr. Alexander Häntzschel beim Abendprogramm in den Hackeschen Höfen.