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Abenteuer Essen

Das Projekt „Abenteuer Essen“ richtet sich an Kindertagesstätten (Kitas) der Region Rhein-Neckar und legt frühzeitig den Grundstein für ein bewusstes Ernährungsverhalten und eine gesunde Lebensweise von Kindern.

Projektteam

Prof. Dr. Manuela Heimbeck - Projektleitung | Dr. rer. nat. Sabrina Del Galdo - Projektkoordination

Logo Abenteuer Essen

Alles auf einen Blick:

  • Projektstart: Abenteuer Essen wurde 2014 von der Metropolregion Rhein-Neckar initiiert, mit dem Ziel, das Ernährungsbewusstsein von Kita-Kinder der Region Rhein-Neckar zu fördern.
  • Zum 01.01.2019 ist das Projekt dann in die Trägerschaft der SRH Hochschule Heidelberg übergegangen und ist dort im Studiengang Kindheitspädagogik an der Fakultät für Sozial- und Rechts-wissenschaften angedockt.
  • Knapp 300 pädagogische Fachkräfte haben sich insgesamt schulen lassen und ihr Fachwissen erweitert, um die Bildungsangebote von Abenteuer Essen mit den Kindern durchführen und auch die Eltern mit einbinden zu können. 

Diese Fördermittelgeber unterstützen seit 2014 das Projekt:

  • ADM WILD Europe GmbH & Co. KG
  • BASF SE
  • FUCHS PETROLUB SE                               
  • BKK Pfalz
  • DAK Gesundheit                           
  • IKK classic
  • IKK Südwest
  • pronova BKK

Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften

Worum geht es in dem Projekt „Abenteuer Essen“

Abenteuer Essen ist ein gesundheitsförderndes Projekt zur Stärkung des Ernährungsbewusstseins bei Vorschulkindern. Das Projekt ist über Fördermittel finanziert und richtet sich an Kinder, deren Eltern und die pädagogischen Fachkräfte von Kindertagesstätten (Kinderkrippen und Kindergärten) in der Rhein-Neckar-Region. Interessierte Kitas können ein Jahr kostenfrei am Projekt teilnehmen und dabei von den Abenteuer Essen-Angeboten profitieren und ihre pädagogische Arbeit im Ernährungsbereich ausbauen.

Das Projekt wurde 2014 von der Metropolregion Rhein-Neckar ins Leben gerufen und ist zum 01.01.2019 in die Trägerschaft der SRH Hochschule Heidelberg übergegangen.

Wen will das Projekt erreichen?

Über Kindertagesstätten sind Kinder und deren Eltern gut zu erreichen, da aktuell knapp ein Drittel der unter Dreijährigen eine Krippe und mehr als 90% der Drei- bis Sechsjährigen einen Kindergarten besuchen. Damit kommt den Kitas eine zentrale Rolle bei der Förderung eines bewussten Essverhaltens zu. Pädagogische Fachkräfte können den Kindern nicht nur grundlegende Alltagskompetenzen vermitteln, sondern sie mit vielseitigen Bildungsangeboten rund um das Thema Ernährung in ihren Lern- und Handlungskompetenzen unterstützen. Weiterhin soll mit einer partizipativen Elternarbeit ein gesundheitsorientiertes Ernährungsverhalten auch in die Familie getragen werden. 

Welche Ziele verfolgt das Projekt?

  • Vermittlung unterschiedlicher Geschmacks- und Sinneserfahrungen 
  • Freude am Essen und Förderung eines positiven Essverhaltens 
  • Förderung der Handlungskompetenzen und der Selbstständigkeit bei der Auswahl und Zubereitung von Lebensmitteln 
  • Vermittlung von Kenntnissen über Lebensmittelvielfalt und Lebensmittelherkunft 
  • Unterstützung der kindlichen Bildungsprozesse im Ernährungsbereich durch vielfältige Bildungsangebote mit Ernährungsinhalten, welche im Sinne der Ganzheitlichkeit alle Bildungsbereiche ansprechen 
  • Einbeziehung der Eltern und Anstoßen von Verhaltensänderungen im familiären Ernährungsverhalten 
  • Vertiefung des Fachwissens bei den pädagogischen Fachkräften durch modulare Weiterbildungsangebote 
  • Unterstützung der Einrichtungen bei der Umsetzung der Projektinhalte 
Weiterführende Informationen zum Konzept

Wie erfolgt die Umsetzung des Projekts?

Für die Umsetzung des Projekts steht ein vielseitiges Paket zur Verfügung, bestehend aus sieben Projektbausteinen, welche die pädagogischen Fachkräfte mit umfangreichem Material für Bildungsangebote im Ernährungsbereich versorgt. Ein modulares Fortbildungsangebot ermöglicht den pädagogischen Fachkräften einen erweiterten Einblick in den Themenbereich und eine Begleitung durch fachlich versierte Mentorinnen unterstützt den Prozess der nachhaltigen Verankerung der Projektinhalte in den Einrichtungen. Ein jährliches Vernetzungstreffen ermöglicht einen kollegialen Austausch. 

Hier geht es zur Projekthomepage

FAQs

Abenteuer Essen ist ein gesundheitsförderndes Projekt zur Stärkung des Ernährungsbewusstseins bei Vorschulkindern. Das Projekt ist über Fördermittel finanziert und richtet sich an Kinder, deren Eltern und die pädagogischen Fachkräfte von Kindertagesstätten (Kinderkrippen und Kindergärten) in der Rhein-Neckar-Region. Interessierte Kitas können ein Jahr kostenfrei am Projekt teilnehmen und dabei von den Abenteuer Essen-Angeboten profitieren und ihre pädagogische Arbeit im Ernährungsbereich ausbauen.   

Das Projekt wurde im Jahre 2014 von der Metropolregion Rhein-Neckar initiiert und in fünf Projektrunden durchgeführt. Seit dem 01.01.2019 befindet es sich in der Trägerschaft der SRH Hochschule Heidelberg, welche die Projektdurchführung ab der Projektrunde sechs verantwortet. 

Das Projekt „Abenteuer Essen“ kann durch die großzügige Unterstützung der Sponsoren, welche unter Sponsoren aufgelistet sind, den teilnehmenden Einrichtungen kostenfrei angeboten werden. 

Ein Mitmach-Poster in DIN A1 dient während des Projektzeitraums als Information über die aktuelle Projektteilnahme und nach erfolgreicher Beendigung des Projekts ein Zertifikat. 

  • Antragsteller: Antragsteller ist die jeweilige Kindertagesstätte („Kita“)  
  • Krippe und Kindergarten vorhanden: Die Kita umfasst idealerweise Kindergarten (Kinder ab 3 Jahre) und Krippe (Kinder unter 3 Jahre). Die Teilnahme für reine Kindergärten (Kinder ab 3 Jahre) ist auch möglich. Für reine Krippen ist das Angebot leider nicht ausgelegt. Die Kita liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar. 
  • Unterstützung durch den Kita-Träger: Der Kita-Träger unterstützt die Leitung und das Team bei der Verwirklichung der Projektziele. Insbesondere ermöglicht er den Beauftragten für Ernährungsbildung die Teilnahme an den Fortbildungen. Wenn die Kita für das Projekt ausgewählt wird, ist es erforderlich, dass der Träger seine Zustimmung in einer Vereinbarung bestätigt.  
  • Unterstützung durch die Kita-Leitung: Die Kita-Leitung unterstützt das Projekt und die am Projekt beteiligten Fachkräfte vornehmlich durch entsprechende fachliche Begleitung bei der Umsetzung im Kita-Alltag.    
  • Beteiligung des Kita-Teams: Das gesamte Kita-Team unterstützt das Projekt und die Beauftragten für Ernährungsbildung, z.B. bei der Durchführung der Aktivitäten mit den Kindern und durch kollegialen Austausch über Erfahrungen und Bedarfe im Team.  
  • Projektdurchführung sicherstellen: Die Kita gewährleistet, dass die Projektmodule, wie vorgesehen, realisiert werden können, z.B. die Teilnahme an Schulungen, die Mentorentermine in der Einrichtung sowie die Durchführung von Veranstaltungen mit Eltern und die Aktivitäten mit den Kindern.  
  • Beauftragte für Ernährungsbildung: Alle Fachkräfte, die einen pädagogischen Ausbildungshintergrund haben, können sich zu Beauftragten für Ernährungsbildung qualifizieren lassen. Um eine gute Durchführung des Projekts sicherzustellen und mögliche Personalwechsel kompensieren zu können, ist es erforderlich, dass jede Einrichtung mindestens zwei Ernährungsbeauftragte schulen lässt, davon max. eine aus dem Krippenbereich. Bei besonders großen Kitas oder sehr komplexen Strukturen sind drei bis vier Ernährungsbeauftragte zu benennen. Bei Fragen hierzu können Sie sich an die Projektleitung wenden. 

Interessierte Kitas aus der Rhein-Neckar-Region können sich während der jährlich stattfindenden Bewerbungsphase für eine Teilnahme am Projekt bewerben. Nach der Zusage findet bei einer Auftakt-veranstaltung der offizielle Projektstart statt. Für die Umsetzung des Projekts erhalten die Einrichtungen ein "Rundum-Sorglos-Paket": Bestehend aus sieben Projektbausteinen sowie praktisches Material für Bildungsangebote im Ernährungsbereich, spannende, modulare Fortbildungsangebote, eine face-to-face-Betreuung durch Mentor*innen und einen jährlichen Austausch im Rahmen eines Vernetzungstreffens. 

Für eine nachhaltige Umsetzung des Projekts ist angedacht, dass die teilnehmenden Einrichtungen zwei bis drei pädagogische Fachkräfte benennen, welche am modularen Fortbildungsangeboten teilnehmen und dann die Projektinhalte dem Kollegium nahe-bringen, sowie federführend die Umsetzung von Abenteuer Essen in der Einrichtung betreuen.