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Ausstellung Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft

Die Ausstellung zum Thema "Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft" porträtierte 17 Frauen, die viele weitere jüdische oder von den Nationalsozialisten als jüdisch verfolgte Juristinnen der ersten Juristinnengeneration repräsentieren.

Dein Ansprechpartner
Prof. Dr. Julia Gokel

Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften | Professorin | Studiendekanin | Länderbeauftragte Italien

JuliaMaria.Gokel@srh.de +49 (0)6221-6799-421

Heidelberg, Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften

Wanderausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“ zu Gast an der SRH Hochschule Heidelberg:

17 Frauen, 17 Schicksale: Die Ausstellung „Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft“, die vom 7. bis 30. Oktober im Foyer der SRH Hochschule Heidelberg zu sehen war, porträtiert die Geschichte von Frauen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und an ihrer juristischen Berufstätigkeit wurden. Sie kämpften um das Recht, um ihre Ausbildung und ihren Beruf, doch verloren alles. Die Wanderausstellung macht ihre Geschichten unvergessen und erinnert auch die Studierenden – nicht nur in den juristischen Fächern – an den Wert von Rechten. Ergänzt wurden die Biografien durch Tafeln u.a. mit Erläuterungen zur Zulassung von Frauen zu den juristischen Berufen, zur Gründung des Juristinnen-Vereins 1914, zu Berufsverboten, Vertreibung, Ermordung, Exil, Remigration und Restitution.

„Insbesondere in den Rechtswissenschaften, deren Herz die Gerechtigkeit und Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz bildet, ist die Geschichte der jüdischen Frauen so bewegend“, sagt Prof. Dr. Julia Gokel, Studiendekanin an der Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaften an der SRH Hochschule Heidelberg. „Wir sind sehr dankbar, diese Ausstellung zeigen zu können. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist für unsere Studierenden sehr wichtig, denn sie vermittelt eine unglaubliche Leidenschaft, mit der diese Frauen für ihr Fach und ihren Beruf kämpften – eine Leidenschaft, mit der sie auch heute noch andere Menschen anstecken können.“

Impressionen der Ausstellung